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Nach meiner ganzen Laberei in der Vorwoche wird es Zeit, wieder ein wenig Fahrt aufzunehmen. Doch das Thema "Chronik(en)" lässt mich noch nicht ganz los. Dazu aber am Ende der Seite mehr. Bis dahin steht
auf meiner Liste noch ein Vermerk "Trinks & Co.". Hier will/muß ich noch ein paar Glasplatten-Scans abarbeiten, die ich schon vor einigen Monaten erworben hatte und die seitdem auf ihre Aufbereitung warteten.
Generell nichts Sensationelles denn alle Motive sind sattsam bekannt. Klarer Vorteil ist jedoch, daß uns hier eine signifikant bessere Qualität geboten wird als wir sie von den Ansichtskarten-Pendants kennen.
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Bei Foto Nr.3 ist alles wieder wie erwartet: An allen 4 Seiten mehr Bildinformation.
Wobei das alles nicht so wirklich relevant ist. Drei, vier zusätzliche Zaunlatten sind nicht
die Welt.
Die Aufnahme vom einstigen Haupteingang des Senftenberger Krankenhauses bringt mich nunmehr
zu oben angedeutetem Rückgriff auf das Thema "Chronik(en)". Vielleicht haben es einige mitbekommen,
unser Krankenhaus feierte dieser Tage seinen 135. Geburtstag. Okay, 135 Jahre ist jetzt nicht der
Klassiker hinsichtlich größerer Festivitäten oder gar einer Chronik, aber das Jubiläum fand dennoch
ein wenig medialen Widerhall. Einige davon schafften es in den statischen Inhalt des folgenden Chronik-Films, der mich ehrlich gesagt jetzt nicht vom Hocker haut. Für die Länge des Streifens werden relativ wenig Informationen transportiert und vieles davon habe ich schon gehört oder gelesen. Insgesamt nicht sehr ambitioniert.
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Trinks und Co. GmbH Leipzig
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Vermutlich blieb der Aufruf (siehe nachfolgend), der Anfang April diesen Jahres veröffentlicht wurde, ohne große Resonanz und deshalb steckte
man letztlich ein wenig in der Material-Bredouille.
![]() Lausitzer Rundschau (2. April 2025)Sicherlich hätte ich die Produzenten des Streifens auf Filmaufnahmen (siehe nachfolgende Standbilder) aufmerksam gemacht, die Ende der 1980er im Krankenhaus-Umfeld angefertigt wurden. Hab ich aber nicht! Hätten doch auch mal fragen können.
Wenn man schon einmal auf das Medium "Film" bei der Vermittlung von lokaler Historie setzt, wären solche Sequenzen durchaus ein Beitrag, das Ganze abwechslungsreicher,
anschaulicher und authentischer zu gestalten. |
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Nicht Trinks & Co. sondern die Hansa Luftbild zeichnet für das 4 und letzte Stück verantwortlich.
Im Vergleich mit der kommerziellen Ansichtskarte wird uns auf dem Ursprungsfoto sehr viel mehr an
allen vier Seiten geboten. Wir erhalten einen Eindruck von den baulichen Gegebenheiten im Hinterland
des Senftenberger Krankenhauses wie diese sich vor 100 Jahren darstellten. Das ist sicher nicht nur für mich
reichlich verwirrend, denn das Areal erlebte in der Zwischenzeit große Veränderungen. Nur wenige Häuser haben
heute noch wenigstens eine annähernde Gestalt wie früher. Während viele der damals freien Flächen
mittlerweile bebaut sind, existieren andere Gebäude in der hier sichtbaren Form nicht mehr. Andere - speziell
im oberen Bildbereich - sind komplett vom Erdboden verschwunden, ihr einstiger Standort mit Wald bedeckt. In diesen besonderen Fällen ist die heute vorgestellte Variante bislang der erste fotografische Nachweis einer Bebauung dieser Bereiche. Die Ansichtskartenversion blendet dieses Areal ja vollkommen aus. Und dann war da ja noch was...
Wie ich in der Vorwoche prophezeite, wurde die Beauftragung von Frau Dr. Dreesbach in der SVV am Mittwoch durchgewunken.
Ohne Diskussion. Einzig der Busfahrer von der AfD-Fraktion versuchte mal wieder etwas Geistreiches abzusondern.
Irgendwas mit "KI", was die AfD nicht möchte, oder so. Ich hab's nicht begriffen. |
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Das in obiger Grafik eingesetzte Foto einer "Gemeinde-Chronik", das wir auch schon in anderen Verlautbarungen der Stadtverwaltung zu diesem Thema gesehen haben,
ist sehr wahrscheinlich nicht irgendeine dieser lizensierbaren oder auch gemeinfreien "Beispielfotos", die ganz gerne in Präsentationen oder auf Webseiten verwendet
werden (www.senftenberg.de ist voll davon). Fazit: Vor dreißig Jahren wurde der Senftenberger Stadtverwaltung etwas aufgeschwatzt, das am Ende des Tages keiner brauchte. Heute wieder?
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