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19.04.2026
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Frühjahrsputz bei www.gruss-aus-senftenberg.de... und das schon seit einigen Monaten. Mal mehr, mal weniger, was die (Frei-)zeit halt so her gibt.
Tatsächlich legte ich mir Ende letzten Jahres neue Computer-Hardware zu. Was gleichbedeutend mit einer neuen Betriebssystemversion ist. Ein Schritt, den ich rückblickend betrachtet, viel zu lange vor mir hergeschoben hatte. Ich schmäme mich ja fast es zu sagen, aber ich war bis Ende letzten Jahres noch auf Windows 7... SIEBEN!!! unterwegs. Ein Umstand, der maßgeblich in der Arbeit an meinen beiden Online-Projekten begründet war. Ich hatte nämlich Bammel, daß ich die hierfür benötigte Software auf einem neuen System nicht mehr ans Laufen kriegen könnte. In der Realität klappte das dann doch unerwartet problemarm. Naja, nicht jedes liebgewordene und vertraute Programm konnte ich in die neue Welt portieren. Die wichtigsten Sachen aber schon und für den Rest gab es irgendeine Alternative, mit der ich zumindest leben kann.
Nur wenige Sachen ließen sich nicht zufriedenstellend lösen. Die Ansteuerung eines besonders alten Scanners für Negativfilme beispielsweise. Da ich dies aber nur noch in sehr seltenen Fällen (es sei denn, es klopft mal jemand mit "sowas" an meine Türe) benötige, stecke ich dort aktuell keine große Kraft hinein. Stattdessen würde ich in solchen Fällen meinen alten PC reaktivieren, den ich vorsorglich eingemottet habe.
Während die grundsätzliche Umstellung weitestgehend abgeschlossen ist, zieht sich die Konsolidierung der Daten immer noch hin. Es ist ja so, daß ich neben jeder Menge physischen Materials (Fotos, Ansichtskarten, Broschüren, Bücher, Zeitungen usw. usf.) in den vergangenen Jahren auch unglaublich große digitale Datenmengen angehäuft habe. Einiges davon doppelt und dreifach, zum Beispiel als Sicherheistkopie(n) auf diversen Festplatten und USB-Sticks. Ein ziemlicher Wildwuchs und in Teilen auch obsolet geworden. In diesen Dschungel aus Dateien versuche ich seit Wochen und Monaten ein neues System zu bringen. Und wie beim Aufräumen der Wohnung oder der Inspektion des Kleiderschrankes nimmt man auch beim Durchsaugen der diversen Datenträger das Eine oder Andere in die Hand, dreht und wendet es - "brauch ich das noch?", "habe ich das nicht anderweitig besser oder vollständiger?" - und muß entscheiden, ob das Teil gleich via Shift+Del ohne Umweg über den Papierkorb entsorgt werden kann oder wenn doch noch Hoffnung zu einer Nachverwendung besteht, in welche Kiste (respektive Ordner) man das Objekt denn nun gescheit einsortieren sollte.
Das ist ein zeitfressender Akt, der zumindest mich schnell einmal resignieren und zu interessanteren Tätigkeiten abschweifen lässt. Deshalb dauert das Ganze schon so lange.
Lange Rede - kein Sinn :

Beim Ausmisten meiner Festplatten fielen mir mal wieder drei Scans in die Hände, die ich teilweise schon vor 10 Jahren angefertigt hatte: Diese waren zwar nicht gänzlich in Vergessenheit geraten aber doch auf meiner Prioritätenliste sehr weit nach hinten gerutscht. Und da ich zu einem anderen Thema noch auf die Lieferung eines Digitalisats warte (Christian ahnt, worum es sich handelt) strecke ich so ein wenig die Zeit mit eben jenen Ansichtskarten, deren Ursprungsscans somit auch endlich in den Ordner "done" verschoben werden können...

Senftenberg
Erich Krause, Papierhdlg.,
Senftenberg, N.L.
10 23251*
Aufnahme <= 1906
Sammlung Familie Bonk
Senftenberg Senftenberg Senftenberg Senftenberg
Senftenberg
Verlag G.R. Ziethe, Senftenberg, L.
B 9183
Aufnahme <= 1907
Sammlung Uwe Jähnert
Senftenberg Senftenberg Senftenberg Senftenberg
Senftenberg
Verlag von C.G. Grubann.
2128.
Photogr. v. H. Meyer.
Aufnahme <= 1901
Sammlung Fred Förster
Senftenberg Senftenberg Senftenberg Senftenberg Senftenberg Senftenberg

Ich denke, man sieht es... nichts Besonderes an den drei Motiven. Tausend mal gesehen. Alles gesagt. Zu der colorierten Ansichtskarte fällt mir lediglich ein: "interessante" Farbgebung.

Für das rechte Motiv kann festgehalten werden, daß im Zusammenhang mit dieser Aufnahme erst- und bislang einmalig die Bezeichnung "Gartenweg" auftaucht, womit der Blick in Richtung Süden etwas besser verortet wird. Aber nur für den, der weiß daß der Gartenweg später zur Gartenstraße und noch später zur Rudolf-Breitscheid-Straße wurde.