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Lockdown bei www.gruss-aus-senftenberg.de?

Naja nicht ganz... die Sendepause in der Vorwoche ist mehr unter "Corona-Blues" gepaart mit Frühjahrsmüdigkeit unter Beschlagnahme durch anderweitige Tätigkeiten" zusammenzufassen.
Tatsächlich standen Änderungen und Erweiterungen bei meinem Zweitprojekt www.harun-el-raschid-bey.de an, die wenig Aufschub erfahren sollten. Vor kurzem tauchten nämlich wider Erwarten bei mir weitere Informationen auf, die zwar das Gesamtbild nicht ins Wanken brachten, jedoch einige Aussagen vom Status "Mutmaßung" in den Status "nachgewiesen" beförderten. Da das Gesamtprojekt offensichtlich ein fortgesetzt extrem hohes Interesse weckt, wobei mir tatsächlich vollkommen schleierhaft ist, wie es zu derart hohen Zugriffszahlen binnen weniger Monate kommen konnte, wollte ich die Freunde der Hintersatz'schen Geschichte(n) nicht lange warten lassen.
Nachdem in der Vergangenheit sehr viel Falschinformation (wenn überhaupt!) zu dem Thema im Umlauf war, bleibt es mein erklärtes Ziel, nach Möglichkeit nur belastbare Informationen zu publizieren. So geschehen in der vergangenen Woche.

Ungefähr dort, wo die Hintersatz-Geschichten zeitlich enden, steige ich heute hier ein... in den 1960ern. Wobei leider nicht ganz klar ist, in welchen Jahren dieses Jahrzehnts wir uns genau bewegen.

Senftenberg
GRAPHOKOPIE H.SANDER KG,
1071 BERLIN
Echt Foto
B 8/68
Best.-Nr. F 2388
Foto: Weissgärber
Aufnahme <= 1968
Sammlung Erika Fischer
Das fängt schon mit den ersten beiden Stücken an. Zwei Innenansichten aus dem Hotel "Glück Auf". Für Senftenberg sind Innenansichten aus irgendwelchen Gaststätten zu DDR-Zeiten übrigens sehr dünn gesät.
Es besteht kein Zweifel daran, daß beide Aufnahmen bei ein und derselben Gelegenheit gemacht wurden. Über das "wann" kann man spekulieren. Das Produktionsjahr 1968, welches man aus den Verlegerangaben extrahieren kann, halte ich für zu spät.
Ich bin vielmehr davon überzeugt, daß die beiden Motive gleichzeitig mit den Innenansichten aus dem "Goldenen Roß", die definitiv auf Ende 1966 zu fixieren sind, entstanden.

Senftenberg Senftenberg Senftenberg

Die Seriennummern passen perfekt zusammen. Der Hersteller ist sowieso derselbe.
Senftenberg
GRAPHOKOPIE H.SANDER KG,
1071 BERLIN
Echt Foto
B 8/68
Best.-Nr. F 2387
Foto: Weissgärber
Aufnahme <= 1968
Sammlung Erika Fischer

Leider war die Sander KG auch beim "Glück Auf" konsequent und veröffentlichte wie schon beim "Goldenen Roß" keine Außenansichten. Wahrscheinlich waren die Fassaden in beiden Fällen alles andere als vorzeigbar. Deshalb müssen wir auf für einen Blick auf das Äußere auf Fotos oder Dias zurückgreifen, was aber im Zweifel auch nicht die allerschlechteste Wahl ist...

Senftenberg
Aufnahme <= 1962
Archiv der Stadt Senftenberg
Auch hier ist die Datierung vage. Sollte meine Angaben tatsächlich ungefähr stimmen, dann hätte sich Senftenberg an dieser Stelle so gut wie nicht verändert.

Daß "das Ding", das man auf der linken Fotografie sieht nur durch einen ungünstigen Blickwinkel aus dem Farb-Dia gerutscht sein könnte, schließe ich jedoch aus.

Wer wissen möchte, was das in Wirklichkeit war, dem kann ich mit dem folgenden Faksimile aus der Lausitzer Rundschau des April 1961 auf die Sprünge helfen...

Hätten Sie's geahnt? Ja ja, der "Goldene Puck"... wer kannte ihn nicht?

Senftenberg
Aufnahme <= 1967
Archiv der Stadt Senftenberg