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2022. Und da sind wir wieder! Heute jedoch noch nicht mit dem Tagesgeschäft, sondern einigen generellen Anmerkungen.
Seit ein paar Monaten analysiere ich ein wenig die Zugriffe auf die Internetseite. Zwei Dinge lassen sich daraus entnehmen:

1. Der Anteil der Zugriffe aus dem engen Senftenberger Raum ist weniger hoch als erwartet. Demzufolge sind Aufrufe durch "Exil-Senftenberger" relativ zahlreich. Sind die aktuell Senftenberg-Bewohnenden (war das jetzt korrekt "gegendert"?) wirklich so viel weniger an der Geschichte ihrer Stadt interessiert als Menschen "von außerhalb"?
2. Ein Großteil der Nutzer greift mit Mobilgeräten (Smartphones, Tablets) auf die Seite zu. Die Leute, die mit konventionellen Mitteln, also einem PC (Windows, Mac, Linux), hier landen, werden immer weniger. Und da eskalieren jetzt so langsam die Probleme...
Als ich 2011 die Seite aufbaute, war für mich irgendwie nicht daran zu denken, daß einmal mobile Endgeräte den klassischen Computer verdrängen würden. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, daß jemand ernsthaft auf einem "Mäusekino", wofür ich das Display eines Smartphones halte, Inhalte dieser Seite betrachten möchte. Denn dann hätte ich mir den ganzen Zauber mit der digitalen Restaurierung der historischen Ansichten auch sparen können! Auf dem Smartphone sehen auch unbearbeitete Grafiken noch gut aus, da viele Defizite erst in der Vergrößerung auffallen. Tablets jedoch bieten hinsichtlich dessen doch erheblich mehr Komfort weshalb die Arbeit vielleicht doch nicht so unnütz war und ist.
Jedenfalls startete ich damals www.gruss-aus-senftenberg.de mit dem Fokus auf "normale" Nutzer, die mit einer Sichtfläche operieren, die breiter als hoch ist. 2011 war ich selbst auch noch stark dem klassischen 4:3-Format der Monitore verhaftet, die mich bis dahin schon 25 Jahre durch mein Berufsleben begleiteten. Ich konnte dem damals schon existierenden 16:10-Format nichts abgewinnen und weigerte mich strikt bei Neuanschaffungen auf dieses Format zu wechseln. Naja... heute kann der Bildschirm nicht breit genug sein und wenn es möglich ist, dann benutzt man gleich mehrere von diesen Dingern. Die Zeiten ändern sich eben.
Tja, und um so mehr meine Hardware in die Breite wächst, um so weniger Einschränkungen habe ich, da ich sämtliche Arbeiten am PC bewerkstellige. Nur der geneigte Besucher meiner Seite, der mit Smartphone oder Tablet daherkommt, der hat ein Problem, denn:
www.gruss-aus-senftenberg.de ist nicht für Mobilgeräte ausgelegt.

Das ist der Fakt und diesbezügliche Kritik wurde in der jüngeren Vergangenheit mehrfach an mich herangetragen. Dem möchte ich natürlich Rechnung tragen auch wenn mich dies vor einige Herausforderungen stellt. Ich bin eben nicht der Webentwickler, der schnell mal alles mit einem Klick umstellt. Der übergroße Teil der einzelnen Seiten ist "zu Fuß" programmiert und ein Umbau ist nur en detail und mit dem entsprechenden Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Bei 500 Neues-Seiten überlegt man sich schon, ob man sich diese Arbeit aufhalst oder nicht. Ich bin noch unschlüssig. Auch vor dem Hintergrund der Frage, ob das Ganze in dieser Form eigentlich dauerhaft überleben sollte. Es ist ja nichts, um das man bildlich gesprochen "einen Einband drum herum macht" und fertig ist etwas, das man sich ins Regal stellen kann. Dazu sind meine Ausführungen global gesehen zu repetitiv, technisch ausufernd und nur in den wenigsten Fällen "the final word".
Es ist und bleibt eben ein "Tagebuch", eine halbwegs nachvollziehbare Geschichte meiner Forschungen und Arbeiten bzgl. der Senftenberger Heimatgeschichte. Nichts vollständiges, nichts endgültiges. Und dafür ein komplettes Re-Design der Seite durchzuführen, halte ich persönlich derzeit für nicht gerechtfertigt. Nichtsdestotrotz habe ich einige Modifikationen vorgenommen, die vielleicht etwas Entspannung an der Front der Smartphone-Nutzer bewirken, ohne daß der klassische PC-Nutzer benachteiligt wird. Ob diese Änderungen ausreichend sind, wird sich zeigen. Ich habe zu Testzwecken auch die beiden letzten Neues-Seiten umgebaut, so daß der zur Verfügung stehende Platz besser ausgenutzt wird. Diese Änderungen müsste ich theoretisch auch an den restlichen 496 Seiten vollziehen, wonach mir gerade nicht so hundertprozentig der Sinn steht.
Wenigstens habe ich schon einmal meinen guten Willen gezeigt.
Vielleicht sollte ich mir dies als guten Vorsatz für das neue Jahr auf meine persönliche Agenda pinseln?

Womit ich dann auch bei den obligatorischen guten Wünschen für alle Besucher der Seite angelangt bin. Also: Allen ein gesundes und erfolgreiches 2022! Bleibt mir gewogen! Und wenn vielleicht der eine oder andere auf seiner persönlichen To Do - Liste '22 ein "Matthias unterstützen!" zu stehen hätte, dann würde mich das sehr freuen. Denn wenn ich eins aus dem letzten Jahr gelernt habe, dann : Es kann ganz schnell vorbei sein...

Und gerade auch aus solchen Gründen (aber nicht nur), wünsche ich meinem besten Mitarbeiter, meinem Vater Harald, zu seinem heutigen Geburtstag alles erdenklich Gute. Mögest du mir und uns noch lange bei guter Gesundheit erhalten bleiben!