Umsetzung, Reinigung und Anschliff des Findlings am ehem. Ferienlager Großkoschen

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Ehrfried
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Umsetzung, Reinigung und Anschliff des Findlings am ehem. Ferienlager Großkoschen

Beitragvon Ehrfried » Fr 13. Feb 2026, 11:14

Hier meine zusammengefassten Argumente (Mobilisierung) für neue Bürgermeister, Stadtverordnete und Arbeitsgruppen.

- Ohne Anschliff und Politur weiß man im Moment vor Ort eben nicht was man da vor sich hat. Dort wo er jetzt liegt ist es eher ein Vandalismus-Objekt. Es wäre schade wenn er weiterhin am Waldrand vergammelt.

- Da der Findling einen gewaltigen 1,8 Milliarden Jahre alten „Migrationshintergrund“ hat (Südschweden), sollte man ihn an einem ehrenvollen Ort integrieren.

- Durch den Einsatz eines Dampfstrahl-Hochdruckreinigers ist überhaupt erst eine Zuordnung als Smaland Granit (Herkunft) möglich.

- Die farbenfrohen roten und braunen Alkalifeldspate, orangegelben Plagioklas, blau-grauer Quarz und das schwarze Biotit sieht man erst, wenn er richtig gereinigt und angeschliffen ist!
An manchen Stellen sind evtl. auch noch gelbe Titanit-Kristalle zu finden?

- Die Aufarbeitung und Umsetzung also weg von Bäumen!) wäre ein weiterer Schritt, um die Lausitzer Landschaft besser zu verstehen. Gewissermaßen ein „Gruß aus der Eiszeit“

- Die wenigsten Bürger dürften solch ein Schmuckstück mit Anschnitt und Politur schon mal gesehen haben!

- Durch den Anschliff kann man erst auf den Grund der „Seele des Findlings“ schauen. (Siehe Anlage)

- Da solch seltene und schöne Zeitzeugen der Erdgeschichte in Zukunft nicht mehr ans Tageslicht gefördert werden. Ende des Braunkohle-Bergbaus in der Lausitz!. Man schaue auch mal Findling Ostermunzel!

- Solch ein ca. 10 m³ großes Geschiebe stellt ja auch einen erheblichen materiellen Wert! dar.

- Erstaunlich, dass unserer NABU dieses seltene Exemplar von 1973 aus dem Tagebau Meuro (heute Großräschener See) bisher nicht schützenswert fand und in Verbindung mit dem Zweckverband anderswo gesichert/gereinigt hat.

Smaland_Ostergoetland_Granite_Gleisner.jpg

- Ich liebe Geschiebe, weil sie „entgegenkommende“ Gesteine sind (vom Südschweden zu uns). Andere, alte Bergleute und Bürger müssten eigentlich von dem Vorschlag zum schönen 27t-Koloss auch begeistert sein.

- Als neuen Standort schlage ich vor: Seelounge Großkoschen, oder Spur der Steine am Spielplatz Stadthafen Senftenberg. Nicht unter Bäumen!
Natürlich muss vorher geprüft werden, ob am neuen Liegeplatz keine Versorgungsleitungen wie Gas, Wasser, Strom und Kommunikation, verlaufen! Der Entwurf zur Infotafel ist bei mir gerade in Arbeit!

Solch eine Infotafel fehlt z.B. am ehem. Gaumensegel. 5 Steinkugeln mit Mauerbogen laden zum Grübeln ein!

Glückauf!
Ehrfried der „Steinfried“

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